Fettwegspritze
(Injektionslipolyse)
Überflüssiges Fett mit einer
Spritze auflösen ist eine spektakuläre Idee, die bereits im
Jahre 1995 von der Hautärztin Dr. Rittes in Südamerika umgesetzt
wurde. Diese Methode wurde inzwischen zu einem minimal invasiven Therapieverfahren
weiterentwickelt, um schnelle und optimale Ergebnisse zu erzielen und
Nebenwirkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Bitte betrachten Sie die
Injektionslipolyse nicht als Wundermittel zum Abnehmen. Wir haben jedoch
die Möglichkeit, Fettpölsterchen, die weder durch Ernährungsumstellung,
noch durch gezielte körperliche Betätigung zu reduzieren sind,
aufzulösen und zu verstoffwechseln. Die Methode ist unkompliziert
in der Anwendung und wurde bisher sehr erfolgreich bei vielen Patienten
angewendet. An den behandelten Stellen wurde bisher keine Neubildung der
Fettdepots beobachtet. Wir setzen die Fettwegspritze ein zur Behandlung
von Fettdepots, z.B. an Armen, Beinen, Bauch, Hüften, Rücken
sowie im Gesichtsbereich. Auch die Gesichtszüge lassen sich durch
eine gezielte Injektionslipolyse sehr deutlich harmonisieren. Eine für
den Patienten optimale Wirkstoffkombination wird mittels einer speziellen
Technik und einer hauchdünnen Nadel fast schmerzfrei ins Fettgewebe
injeziert. Je nach Befund, sind mehrere Behandlungen in einen Abstand
von 4-6 Wochen erforderlich. Als Nebenwirkung kann vorübergehend eine
Rötung und Schwellung des behandelten Areals, manchmal verbunden mit Brennen und Juckreiz und ein Wärmegefühl auftreten.
Diese Symptome verschwinden in der Regel nach 48 Stunden. Desweiteren
kann es in den Arealen Bauch, Hüfte, Po und Oberschenkel zu einer
Hämatombildung kommen. Zusätzlich
entwickelt sich das Gefühl eines Muskelkaters (kein Dauerschmerz),
der bis zu 4 Tagen andauern kann.
Maßnahmen zur Linderung der
Begleiterscheinungen:
In den ersten Wochen nach der Behandlung viel trinken (mind. 3 Liter täglich),
um die Wasserbindung auszugleichen und gute Fließeigenschaften des
Blutes zu gewährleisten. Massieren des Behandlungsareals. Einnahme
von Arnica D6, 3 Tage vor und einige Tage nach der Behandlung. Evtl. Traumeel.
Das Tragen einer Kompressionshose lindert die Nebenwirkungen, regt das
Lymphsystem an und fördert den Abbauprozess. Einnahme eines Schmerzmittels
am ersten und evtl. 2 Tag der Behandlung (ist aber selten erforderlich).
Kontraindikationen sind eine Soja-Allergie, Gallen- oder Lebererkrankungen. |
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